KAMA auf dem Sprung nach AustralienNeue Vertriebskooperation öffnet Dresdner Maschinenhersteller aussichtsreichen MarktDresden/Sydney, 10. Dezember 2009 – Die KAMA GmbH exportiert erstmals Maschinen für die Druckveredelung „Made in Dresden“ auf den fünften Kontinent. Die ersten Stanzmaschinen mit Heißfolien-Prägeeinrichtung sowie Maschinen zum Falten und Kleben von Druckerzeugnissen werden im Januar 2010 nach Sydney und Melbourne verschifft. Möglich macht dies eine neue Vertriebskooperation des mittelständischen Unternehmens mit der australischen Heidelberg Graphic Equipment Ltd, einer Tochter des größten Druckmaschinenbauers. „Nach dem erfolgreichen Markteintritt in Japan im vorigen Jahr bauen wir mit der Kooperation unser Engagement im asiatisch-pazifischen Raum aus“, sagt Marcus Tralau. Nach Einschätzung des KAMA Geschäftsführers ist die Region von der globalen Krise weniger stark betroffen als Europa und Amerika. Die Strategie greift: Der erste Auftrag aus ‚Down Under‘ umfasst vier Maschinen.
„Die KAMA Maschinen passen mit ihrer breiten Palette an Anwendungen in der Druckveredelung für die Papierformate A2 und A3 perfekt in unser Vertriebsprogramm“, sagt Andy Jensen, Geschäftsführer von Heidelberg Australia/New Zealand. „Im Veredeln und maschinellen Falten und Kleben von Präsentationsmappen, CD-Hüllen, Faltschachteln und Kalendern sehen zahlreiche Druckereien ihre Chance, mehr Wertschöpfung in den eigenen Betrieb zu holen, ihr Profil zu schärfen und ihre Position am Markt zu stabilisieren“, erläutert Tralau. Das gelte auch für Australien. Auslandsnachfrage zieht wieder anAuf bestehenden Märkten zieht für KAMA mit dem beginnenden Konjunkturaufschwung die Nachfrage wieder an. „Nach einer heftigen Auftragsflaute bis zum Spätsommer, die im Betrieb Kurzarbeit erforderlich macht, haben wir auf Fachmessen in Russland, Japan und in den USA neue Aufträge abgeschlossen“, berichtet Tralau. Von der PolygraphInter in Moskau brachten die Dresdner Bestellungen für das gesamte Portfolio mit, von den Veredelungsstanzen in allen drei Formaten bis zur multifunktionellen Falt-/Klebemaschine. Für den anspruchsvollen japanischen Markt baut der innovative Betrieb jetzt die erste Flachbettstanze im A3-Format, die Hologramme prägen kann. „Der Aufwärts-Trend in unserem Hauptgeschäftsfeld macht deutlich, dass unsere Produkte attraktiv sind und weltweit angenommen werden“, stellt Tralau fest. „Auch wenn die neuen Aufträge den Umsatzeinbruch des ersten Halbjahres kurzfristig nicht ausgleichen können, ist das Unternehmen für die Zukunft gut gerüstet.“ Zukünftig soll auch der fünfte Kontinent dazu beitragen, die Auftragsbücher zu füllen. Der Zeitpunkt für den Eintritt in den australischen Markt ist günstig, denn die Aufwertung des australischen Dollars in den vergangenen Monaten begünstigt den Export. Die KAMA GmbH entwickelt und produziert vielseitige Stanzautomaten, Falt-/Klebemaschinen sowie Heißfolien- und Hologramm-Prägesysteme für die grafische Industrie. Im Geschäftsjahr 2008/09 (bis 31.03.) erwirtschaftete das mittelständische Unternehmen mit 110 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 11,7 Millionen Euro.
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