Neue Struktur und neue Märkte bringen KAMA TrendwendeDresdner Maschinenhersteller schreibt wieder schwarze ZahlenDresden, 25. August 2010 – Der Dresdner Stanzmaschinenbauer KAMA GmbH ist mit einer Umsatzverdopplung im ersten Quartal in das Geschäftsjahr 2010/11 gestartet. Besonders erfreulich: Mit dem Umsatz von drei Millionen Euro von April bis Ende Juni gelang die Rückkehr in die schwarzen Zahlen – nach krisenbedingter Durststrecke im Vorjahr. Laut Geschäftsführer Marcus Tralau hat KAMA mit der deutlichen Umsatzsteigerung die Trendwende in der nach wie vor schwierigen grafischen Branche geschafft - und zwar „schneller als erwartet“. „Die positive Entwicklung übertrifft unseren schon ambitionierten Geschäftsplan um zehn Prozent und setzt sich in den aktuellen Projekten fort.“ Im vergangenen Jahr hatten die Finanzkrise und der Einbruch des Zuliefergeschäfts für Komponenten Kostensenkungen, die Verschlankung der Produktion sowie Kurzarbeit erforderlich gemacht. Parallel dazu richteten die Geschäftsführer Marcus Tralau und Steffen Pieper das Unternehmen neu aus. Sie nahmen neue Absatzmärkte ins Visier und beförderten die Weiterentwicklung der eigenen Produkte. So gehört KAMA zu den ersten Herstellern, die eine funktionsreiche Maschine zum Stanzen, Prägen und Veredeln im Digitaldruck und digitalen Verpackungsdruck anbieten. Damit sind die Dresdner in dem Marktsegment mit hohen Zuwachsraten präsent. Als neuer Partner stellt Hewlett Packard (hp), Marktführer im Digitaldruck, die KAMA ProCut 53 auf seiner Website vor. „Auf der Fachmesse GraphExpo in Chicago präsentieren wir die ‚kleine‘ Multifunktionsstanze erstmals am Stand von hp“, so Tralau. Auch der Einstieg in neue regionale Märkte trägt Früchte. „Wir haben im vergangenen Jahr über unseren Vertriebspartner Heidelberger Druck im asiatisch-pazifischen Raum Fuß gefasst und machen mittlerweile 20 Prozent unseres Umsatzes in Japan und Australien“, so Tralau. Auch in Deutschland und den Nachbarländern zieht der Absatz an. Der Auftragsbestand hat sich verdoppelt - Fertigung und Montage haben wieder zu tun. „Wenn der Aufwärtstrend nachhaltig ist, wovon wir ausgehen, können wir ab Oktober schrittweise zur Vollarbeit zurückkehren“, erklärt Steffen Pieper. Über KAMADie KAMA GmbH entwickelt und baut funktionsreiche Stanz-/Prägeautomaten, Heißfolien- und Hologramm-Prägesysteme und Falt-/Klebemaschinen für die grafische Industrie. Im vergangenen Geschäftsjahr (31. März) erwirtschafteten 120 Mitarbeiter einen Umsatz von 7,2 Millionen Euro. Vor 116 Jahren gegründet, hat der Traditionsbetrieb 1937 die erste automatische Stanze gebaut und sich in der Branche mit Innovationen und Patenten weltweit einen Namen gemacht.
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