Pressestimmen CFH Beteiligungsgesellschaft 10.08.2011

Treibende Kraft

Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) und Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen (WMS) verleihen als Partner auf Zeit den sächsischen Unternehmen wichtige Wachstumsimpulse

Die Basis einer florierenden Wirtschaft sind funktionierende Unternehmen, die immer wieder neue Ideen hervorbringen und Gewinn bringend am Markt umsetzen. An Ideen und Mut mangelt es den Sachsen nicht, wie ihre oft bahnbrechenden technologischen Entwicklungen seit Jahrhunderten zeigen, allerdings zuweilen an finanziellen Mitteln daraus langfristig Kapital zu schlagen oder rechtzeitig ein Unternehmen in neues Fahrwasser zu bringen. Als Lotsen in diesen nicht immer einfachen Situationen bieten sich die Wagniskapitalfonds TGFS (tgfs.de) und WMS (wachstumsfonds-sachsen.de) an.

„Die Investmentmanager sind ein bewährtes Team und bringen neben ihren persönlichen Erfahrungen aus verschiedenen Industrien alle Kompetenzen der Sparkassen- und LBBW-Gruppe ein“, betont Harald Rehberg, Leiter Mittelstandsfinanzierung der CFH, die gemeinsam mit den Beteiligungsgesellschaften der Sparkassen Chemnitz, Dresden und Leipzig das Management dieser Fonds inne hat (s. Kasten).

Rundstrickmaschine zur Herstellung von Single-Jersey Stoffen der Firma Terrot GmbH – ein vom WMS finanziertes Unternehmen.Rundstrickmaschine zur Herstellung von Single-Jersey Stoffen der Firma Terrot GmbH – ein vom WMS finanziertes Unternehmen.

Damit kann ganz individuell die jeweils optimal passende Finanzierungslösung für ein Unternehmen kreiert werden, damit es vom Start gut weg kommt, wachsen oder sich erfolgreich in neue Hände begeben kann. Konkret reichen die Angebote von verschiedenen Formen an Mezzaninefinanzierungen bis zu direkten Minderheitsbeteiligungen. Dabei können Eigenkapital und Mezzanine kundenspezifisch kombiniert werden.

Erfolgreich werden

Um auf die ganz speziellen Bedürfnisse von technologieorientierten Gründern gezielt eingehen zu können, ist im Jahr 2008 der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) aufgelegt worden. Fondsinvestoren sind der Freistaat Sachsen mit EFRE-Mitteln, die Sparkassen Chemnitz, Dresden und Leipzig sowie die Landesbank Baden-Württemberg. Obwohl mitten in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit gestartet, kann er bereits auf 27 Investments und vier erfolgreiche Exits verweisen. Das Erfolgsrezept:Wagniskapital gepaart mit vielfältigen Managementerfahrungen und einem Zugang zu Netzwerk-Ressourcen. Das überzeugt sogar internationale Spitzen-Könner. So konnten zwei niederländische Ingenieure mit Hilfe des TGFS ihre 2008 in Dresden gegründete Firma Qoniac – ein Spezialist für automatisierte Prozessoptimierung bei der Herstellung von Computerprozessoren sowie Speicher- und Logikchips – bereits am Markt erfolgreich etablieren. „Überall dort, wo Schwerpunkte in der sächsischen Forschung und Industrie sind, wollen wir investieren“, fasst Sören Schuster, Geschäftsführer des TGFS, die inhaltliche Ausrichtung des TGFS zusammen. So investiert er vor allem in junge Unternehmen, die in den Bereichen Informations- und Telekommunikationstechnologien, Halbleiter- und Mikrosystemtechnik, Medizintechnik sowie Umwelt- und Energietechnik agieren.

Erfolgreich bleiben

„Unser zentrales Anliegen ist es, von der Kleinteiligkeit wegzukommen.“ Mit diesen Worten verweist Rehberg auf ein weiteres erfolgreiches Finanzierungsinstrument – den Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen. Dieser Fonds mit einem Volumen von insgesamt 35 Millionen Euro wurde im Jahr 2005 für den sächsischen Mittelstand aufgelegt und ist ebenfalls ein Kooperationsprojekt der Sparkassen Chemnitz, Dresden und Leipzig sowie der LBBW und dem Freistaat Sachsen. Die Entscheidung, ein Unternehmen bei der Erweiterung seiner Produktion, dem Aufbau einer Niederlassung oder bei der Nachfolgeregelung zu unterstützen, wird nicht nur anhand von nackten Zahlen, sondern nach einer sehr individuellen Betrachtung aller seiner Stärken und Schwächen getroffen. Dabei werden auch spezifische und fundierte Branchenerfahrungen und Marktkenntnisse, die im Netzwerk vorhanden sind, herangezogen. Vor diesem Hintergrund scheut sich das WMS-Team auch nicht, in Unternehmen zu investieren, die nicht gerade einer erfolgsverwöhnten Branche angehören. So konnte mit der Terrot GmbH beispielsweise ein erfolgreiches und ausgesprochen exportstarkes Unternehmen im Textilmaschinenbau entwickelt werden. Des Weiteren war auch die Krise 2008/09 kein Hindernis für den WMS, in zwei Unternehmen der Automobilzulieferindustrie zu investieren, die heute außerordentlich erfolgreich agieren.

Nach Investitionen in 17 Unternehmen mit über 2.500 Arbeitsplätzen ist der Wachstumsfonds nun faktisch ausinvestiert, aber ein Nachfolgemodell ist bereits in Vorbereitung. „Wir möchten keine Lücken entstehen lassen“, betont Rehberg.

Claudia Hillmann

Erschienen in „WIR in SACHSEN 2011“
VWJ Verlag Wirtschaftsjournal GmbH, Chemnitz
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Ansprechpartner

Region Chemnitz
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Beteiligungscenter
CFH Beteiligungsgesellschaft mbH
Harald Rehberg, Leiter Wachstumsfinanzierung (WMS)
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Sören Schuster, Leiter Frühphasenfinanzierung (TGFS)
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